Onlinekurse und ihre Mythen: Wie du „typische Anfängerfehler“ beim Erstellen deines Onlinekurses vermeidest

Kostenloses Webinar zu deiner Kurs-Idee

Onlinekurse scheinen in aller Munde zu sein.

Vielleicht sind sie sogar der neue Goldrausch…

Viel wahrscheinlicher aber sind sie ein nachhaltiger Trend für Menschen mit Know-How, ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen.

Denn Onlinekurse sind großartig!

Für Kursteilnehmer sind sie einerseits eine ideale Alternative zu traditionellen Formen des Lernens, die individuelles Lerntempo sowie räumliche Flexibilität bietet. Erstellern von Onlinekursen bieten sie andererseits die Gelegenheit, sich in einer bestimmten Nische als Experte zu positionieren.

Darüber hinaus können Onlinekurse für seinen Ersteller eine geeignete Erweiterung seines bestehenden (Dienstleistungs-)Angebots sein.

Um in Zukunft noch mehr Menschen für Onlinekurse zu begeistern und in den Genuss ihrer Vorteile kommen zu lassen, verfolgt dieser Beitrag zwei Ziele:

  1. Mit Onlinekursen und ihren Mythen aufräumen
  2. Erklären, wie du die typischen Anfängerfehler von Onlinekursen vermeidest

1. Aufräumen mit hartnäckigen Mythen rund um Onlinekurse

Die bloße Existenz von Mythen rund um Onlinekurse wäre nicht weiter schlimm, wenn sie von Jedermann auch gleich als Mythen wahrgenommen werden würden.

Leider sind diese Mythen aber oftmals der Grund, warum Menschen immer wieder davor zurückschrecken, ihren eigenen Onlinekurs zu erstellen. Mythen halten also Menschen davon ab, überhaupt erst mit der Erstellung ihres eigenen Onlinekurses zu beginnen.

Mythos Nr. 1: Wer bin ich, dass ich etwas lehre? Ich bin kein Experte!

Falsch. Um einen eigenen Onlinekurs zu erstellen, muss man nicht der „weltweit führende Experte“ in diesem Thema sein. JEDER Mensch hat in ein oder mehreren speziellen Themenfeldern Wissen (Beruf, Hobby oder allgemeine Interessen), das andere Menschen nicht haben und das für die Lösung ihres konkreten Problems hilfreich wäre.

Es reicht genau deshalb auch aus, wenn man genau so viel mehr Wissen hat, um das Problem des Zielkunden zu lösen. Eigentlich hat deshalb jeder Mensch eine Expertise, mit deren Hilfe er für seine Zielkunden ein Problem löst, wofür bei denen auch noch Zahlungsbereitschaft besteht.

Mythos Nr. 2: Ich kann das alles nicht/ dauert zu lange..!

Falsch. Das ist reiner Selbstschutz. Es ist wie immer im Leben, wenn du etwas nicht ausprobiert hast, kannst du es mangels praktischer Erfahrung nicht beurteilen. Ja, einen Onlinekurs zu erstellen ist Arbeit. Aber es ist Arbeit, die sich lohnt, da man mit einem Onlinekurs ein Produkt, einen persönlichen Vermögensgegenstand erschafft, von dem man langfristig profitieren kann.

Mythos Nr. 3: Ich brauche eine sehr große Liste!

Falsch. Es kommt in erster Linie nicht auf die reine Anzahl an Kontakten auf deiner E-Mail-Liste an, sondern darauf, wie viele Zielkunden du jeden Tag, jede Woche, jeden Monat erreichst. Außerdem zeigen viele Beispiele, dass man einen finanziell erfolgreichen Launch auch mit einer numerisch kleinen Liste durchführen kann. Mit Hilfe des eigenen Marketing liegt es zudem an einem selbst, im Laufe der Zeit, die eigene E-Mail-Liste zu vergrößern.

Mythos Nr. 4: Mein erster Kurs muss einen niedrigen Preis haben, ehe ich einen Kurs zum Premiumpreis verkaufe!

Falsch. Wenn das Problem deiner Zielkunden in ihrer Wahrnehmung groß genug ist (ihr pain point), wird deren Zahlungsbereitschaft auch entsprechend hoch sein. Wichtig ist dabei, glaubhaft die Problemlösung (Transformation) zu versprechen – und dann natürlich auch einzulösen.

Außerdem:

Die Arbeit für die Kurserstellung und der Verkaufspreis sind nicht linear zueinander. Wenn man zwei Onlinekurse, von denen der eine doppelt so teuer ist wie der andere, und die Arbeit für die jeweilige Kurserstellung miteinander vergleicht, stellt man fest: für den doppelt so teuren Kurs ist nicht zweimal so viel Arbeit erforderlich. Ein weiteres Argument FÜR einen höheren Verkaufspreis ist auch die Tatsache, dass Teilnehmer in aller Regel motivierter sind, um das beste aus ihrer (höheren) Investition herauszuholen!

Mythos Nr. 5: Was ich lehren möchte, ist nicht 100% einmalig und keine Raketenwissenschaft.

Falsch. Denn, das muss es auch nicht. Überlege dir einmal, wie viele Kochbücher bereits am Markt sind – und dennoch werden täglich neue Kochbücher veröffentlicht.

Man muss das Rad nicht neu erfinden. Denn: Jeder ist einzigartig mit seiner Art der Wissensvermittlung, selbst wenn der Inhalt bei zwei Menschen ähnlich sein sollte. Wissensvermittlung und Lehren hat auch viel mit „persönlicher Note“ zu tun, so dass verschiedene Menschen unterschiedliche Herangehensweisen an das gleiche Thema verschieden bewerten.

Ich denke, jetzt sollte niemand mehr an diese falschen Mythen glauben, sondern sich bewusst auf den eigenen Weg machen.

Im Gegensatz zu Mythen, werden Fehler immer dort gemacht, wo sich tatsächlich jemand an die Arbeit macht. Nachdem man sich also an die Erstellung eines Onlinekurses gemacht hat, kann auch mal ein Fehler passieren. Jeder macht Fehler. Das ist völlig normal. Aber aus Fehlern kann – und sollte – man am besten lernen.

Deshalb:

2. Das sind häufige Fehler bei Onlinekursen und wie du die typischen Anfängerfehler vermeidest

Ich haue jetzt einfach mal für dich heraus, was ich beobachte.

Fehler Nr. 1: Keine definierte Zielgruppe

Ein Kurs, der für Jedermann ist, ist für niemand! Nur wenn sich der Onlinekurs, dein Produkt, an eine klar definierte Zielgruppe wendet, kann der Kurs finanziell erfolgreich sein. Ein Zielkunde muss beim Leser der Verkaufsseite den Eindruck haben, dass der Onlinekurs exakt für ihn selbst und sein Problem erstellt wurde.

Ja, mit einer klar definierten Zielgruppe schließt man Menschen außerhalb dieser Zielgruppe aus. Dafür aber spricht man umso stärker die definierte Zielgruppe an. Es ist nicht möglich, unterschiedliche Probleme von verschiedenen Zielgruppen in einem Onlinekurs zu lösen. Je eindeutiger die Positionierung ist, desto klarer kann die Ansprache der den Zielkunden im Marketing erfolgen.

Fehler Nr. 2: Kein spezifisches Kursergebnis für den Kursteilnehmer

Der Onlinekurs liefert kein konkretes Ergebnis, es findet auf dem Weg von der Ausgangssituation VOR dem Kurs (A) hin zur Zielsituation NACH dem Kurs (Z) keine eindeutige Transformation statt. Für den Kursteilnehmer ist es nicht möglich festzustellen, dass er den Kurs erfolgreich absolviert hat („nach diesem Kurs fühlst du dich besser“ ist kein spezifisches Kursergebnis!). Das führt nicht nur zu unzufriedenen Kursteilnehmern. Im Marketing wird es auch umso schwieriger, eine klare und eindeutige Botschaft zu formulieren, die auf die Transformation abzielt.

Fehler Nr. 3: Der Kurs enthält keine Schritt-für-Schritt Anleitung bzw. kein System

Der Aufbau eines Onlinekurses muss sicherstellen, dass der Teilnehmer erfolgreich von der Ausgangsituation A zum Ziel Z geführt wird – ohne laufendes Feedback, zusätzliche Erklärungen oder Hilfestellungen durch den Kursersteller. Daher ist es wichtig, dass der Onlinekurs eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bzw. ein System enthält, damit eindeutig und klar ist, was durch den Kursteilnehmer in welcher Reihenfolge wie zu erfolgen hat. Schritt 1, Schritt 2, Schritt 3 usw.

Fehler Nr. 4: Zu viele Informationen in den Kurs einbauen

Einer der häufigsten Fehler. Viel hilft an dieser Stelle nicht viel!
Überlege dir folgendes Bild: Dein Zielkunde hat das konkrete Problem, eine Hürde von 120 cm überspringen zu müssen, schafft derzeit aber nur 90 cm. Er wird deine Hilfe als extrem hilfreich und wertvoll erachten, wenn du ihm zeigst, wie er die Hürde von 120 cm nachhaltig überspringt. Das reicht vollkommen, da genau das die Lösung seines Problems ist.

Wenn du ihm in deinem Kurs zeigst, wie man eine Hürde von 180 cm überspringt, bedeutet das für dich als Kursersteller eine Menge Mehrarbeit, OHNE dass du deinem Kunden einen echten Mehrwert bietest (gehen wir davon aus, dass „so hoch wie Profis springen zu können“ für den Kunden keinen eigenen Wert an sich darstellt). Kursteilnehmer sind nicht an den Informationen „an sich“ interessiert, sondern nur an ihrer Problemlösung, und diese Problemlösung wollen sie so schnell wie möglich.

Fehler Nr. 5: Quick and dirty anstatt auf die richtige Strukturierung der Inhalte Wert zu legen

Wissensvermittlung mit Hilfe von Onlinekursen unterscheidet sich nun einmal von der Wissensvermittlung im 1:1-Coaching etc. Deshalb ist es essentiell, eine Strukturierung der Kursinhalte zu wählen, die sicherstellt, dass die jeweiligen Teilnehmer das Kursziel erreichen. Telling is not teaching! Es muss sichergestellt sein, dass den Teilnehmern klar ist, warum sie jetzt genau ihre Zeit investieren, genau diesen Kursinhalt durcharbeiten sollen und wie sie dies genau zu tun haben (siehe auch Fehler Nr. 3).

Fehler Nr. 6: Keinen richtigen Launch durchführen

Den fertigen Onlinekurs „nur lediglich auf die Webseite zu stellen“
und á la „Prinzip Hoffnung“ darauf vertrauen, dass Menschen den Kurs kaufen werden, wird in aller Regel nicht funktionieren. Der Launch muss durch das richtige Marketing begleitet werden. Die Welt hat meist nicht auf dich und dein Produkt gewartet, du musst sie vielmehr mit einem „Boom“ davon überzeugen.

Damit ist nicht ein „Hardcore-Stil“ im Verkaufen gemeint mit Bombardements von E-Mails und fragwürdigen Verkaufsseiten. Aber ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein ist notwendig, um das eigene Produkt erfolgreich zu verkaufen – eine gute Mischung aus beiden beschriebenen Verhalten. Außerdem gibt es keinen Grund, warum du nicht auf dein Produkt auch etwas stolz sein solltest!

So, jetzt habe ich auch die möglichen Fehler aufgezeigt.

Du hast also den Schubs bekommen, loszulegen. Genauso, wie es Simone mit ihrer Blogparade, an der dieser Beitrag teilnimmt, es bezwecken will.

Und für deinen Start bist du sensibilisiert, die gröbsten Fehler zu vermeiden.

Mit Hilfe meiner beiden Listen hier sollte es dir nun leichter fallen, den ersten Schritt zu gehen. Hab keine Angst, du hast mit Sicherheit das Zeug zu einem guten Onlinekurs.

Ich wünsche dir viel Erfolg für dein Onlinekurs-Projekt!

Viele Grüße

Mirko

P.S.:

Wenn du noch keinen eigenen Kurs hast und dich fragst, womit du beginnen solltest, dann nimm an unserem kostenlosen Webinar teil. Da gehen wir den ersten Schritt zusammen.

Kostenloses Webinar zu deiner Kurs-Idee

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*