Das Marketing für deinen Onlinekurs zu machen, ist die größte Hürde. Richtig?

Nicht.

In der Praxis stellt es sich als viel schwieriger heraus, vorher zu wissen, was die Menschen tatsächlich auch kaufen wollen. Nichts ist blöder, als etwas mühsam zu erstellen – nur um dann schmerzlich feststellen zu müssen: Kein Mensche will dafür Geld bezahlen! Sch…

Vielleicht hast du ja bereits eine richtig gute Idee für deinen eigenen Kurs? Perfekt.

Vielleicht konntest du ihn auch schon auf dem Papier positionieren?

Dann geht es jetzt daran, sich gegen Misserfolge “zu versichern”. Natürlich nicht immer Sinne einer Lebensversicherung – sondern smarter.

Wir werden nämlich oft gefragt, wie man seine Idee testen kann, oder mit dem obigen Bild gesprochen, „unter die Lupe nehmen kann“. Das ist eine sehr gute Frage, denn niemand möchte am Markt “vorbei produzieren”, richtig?

Deshalb haben wir der Frage eine eigene Episode im Online Business Podcast gewidmet.

7 Tipps, mit deren Hilfe du deine Kurs-Idee testen kannst

Ich bin mir fast sicher, dass du bei der ein oder auch anderen Idee überrascht sein wirst, wie einfach, schnell und kostengünstig du die Methode selbst anwenden kannst. Aber auch wenn du mehr Zeit in das Testen deiner Kursidee investieren möchtest, haben wir für dich bestimmt die richtigen Tipps.

Christian und ich haben in Episode 1 ja angekündigt, dir immer offen unsere Meinung zu sagen. Bei der auch unter Experten viel diskutierten Frage, ob du ein Pilot-Projekt verkaufen solltest oder nicht, kannst du uns beim Wort nehmen. Es gibt Vorteile und Nachteile gleichermaßen zu diskutieren.

Also, wir hören uns hoffentlich gleich.

Neben den Audio-Infos tragen wir auch laufend neue Materialien zusammen, die dir beim Einstieg und bei der Umsetzung deines Onlinekurs-Projekts helfen. Mit Klick auf den folgenden Banner kannst du dir alle kostenlosen Ressourcen ansehen:

Banner - zu den kostenlosen Ressourcen

Einige Dinge, über die wir in dieser Episode sprechen

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Die Frage an Dich: Welche Ideen hast du noch, um deine Kurs-Idee zu testen?

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Dir gefällt, was du hörst und kannst jetzt deine Kurs-Idee testen? Das dürfte dich weiterbringen, denn ein eigenes Online Business oder ein Standbein im Internet ist nicht nur lukrativ, sondern macht auch Spaß. Mirko Dahlke und Christian Gursky besprechen mit dir hier, was im deutschsprachigen Markt für digitale Info-Produkte funktioniert und wie du mit deinem eigenen Onlinekurs erfolgreich sein kannst.

Du kannst unseren Podcast abonnieren, damit du keine Folge mehr verpasst:

Transkript

Mirko: Hallo, hallo, hallo, schön, dass du den Online-Business-Podcast hörst. Ich bin Mirko Dahlke, und dies ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was im deutschsprachigen Markt für digitale Produkte funktioniert. Mit mir hier ist Christian Gursky. Hallo Christian, wie geht es dir heute?

Christian: Danke der Nachfrage, Mirko, mir geht es super. Ich hoffe, dir auch?

Mirko: Ja, bestens, vielen herzlichen Dank.

Christian: Super, das freut mich. In der letzten Episode haben wir nämlich über die Nische gesprochen, und ich brauche heute deine volle Konzentration und Kraft, denn wir wollen jetzt noch ausbauen, was wir besprochen haben.

Mirko: Genau. Heute geht es nämlich um die Frage, ob und wenn ja, wie ich meine Idee für meinen eigenen Online-Kurs testen kann. Und ich finde, das ist ein interessantes Thema, denn schließlich möchte niemand am Markt vorbei produzieren. Es ist aber auch vielleicht ein nicht so ganz einfaches Thema.

Christian: Ja, das stimmt, denn dir und mir geht es so, dass wir von Ersttätern, was den eigenen Online-Kurs betrifft, ganz oft gefragt werden, ob sie ihre Idee denn nicht vorher testen sollten. Und eigentlich fragen sie, “Mensch, wie teste ich denn meine Idee?”

Mirko: Genau.

Christian: Das ist aus meiner Sicht natürlich zu 100 Prozent nachzuvollziehen, wie du schon gesagt hast. Und dementsprechend ist es für uns im Grunde wichtig, darüber zu sprechen, wie man den Online-Kurs erfolgreich verkauft, wenn man sich schon die Mühe macht, einen zu erstellen.

Und deswegen haben wir für heute sieben Tipps zusammengestellt, mit denen du, lieber Podcasthörer, die Idee, die du in der letzten Episode mit unserer Hilfe bereits skizzieren konntest, heute auch testest.

Mirko: Sieben Tipps, da müssen wir uns jetzt ein bisschen disziplinieren.

Christian: Das ist eine ganze Menge, nicht wahr?

Mirko: Um unser Zeitbudget nicht zu sprengen, gehe ich gleich einmal in medias res mit dem ersten Tipp, Stichwort “Amazon”. Amazon ist eine riesige Suchmaschine, die kennt wahrscheinlich jeder.

Aber hast du, lieber Hörer, schon einmal bewusst auf Amazon nach Kundenrezensionen gesucht beziehungsweise, auf diese eigentlich auch geachtet? Um seine eigene Idee zu testen, ist Amazon aus unserer Sicht Gold wert.

Beispiel: Suche auf Amazon nach Büchern zu deiner Idee. Dann findest du vermutlich eine ganze Menge an Büchern, aber wenn du dir intensiv die Kundenrezensionen für deine Idee anschaust, hast du den enormen Vorteil, dass diese von echten Kunden stammen, also von echten Menschen.

Sie haben zwar nicht dein Produkt gekauft, aber sie haben ein Produkt gekauft, das zu deinem Thema relevant ist, sonst hättest du es nicht gesucht. Und diese Kunden haben eben für dieses Thema Geld ausgegeben. Insofern ist es schon mal extrem gut, wenn du Rezensionen zu dem Thema, was für dich relevant ist, findest.

Aber insbesondere sind eigentlich unserer Meinung nach nicht zwingend die mit der höchsten Kategorie, also mit fünf Sternen, von Interesse, sondern es sind diejenigen, die vielleicht nur einen oder zwei Sterne vergeben.

Das mag etwas verwirren, aber warum ist das so?

Mit deren Hilfe kannst du nämlich am Ende herausfinden, welche Probleme der Käufer mit diesem Buch oder Produkt hatte, was ihn geärgert hat oder was er in diesem Buch gesucht, aber nicht gefunden hat.

Und er gibt vielleicht sogar noch Verbesserungsvorschläge oder Wünsche über das, was er sich erhofft hatte, in diesem Buch zu finden. Das sind alles Aspekte oder Ansatzpunkte, woraus du konkret etwas lernen kannst.

Christian: Verstehe ich das richtig? Du siehst also bei Amazon tatsächlich, ob jemand für dein Thema Geld ausgegeben hat?

Mirko: Genau.

Christian: Und du kannst eben gerade an den nicht so fünf-Sterne-mäßigen Rezensionen lernen, was du besser machen kannst. Aber Mirko, ich habe schon herausgehört, du willst das pragmatisch machen, das war auch eigentlich mein Punkt. Mach das bitte mal an einem Beispiel deutlich.

Mirko: Es ging um einen “Der Grundkurs – Techniken, Muster, Basismodelle, Set mit Strickhilfen”. Das war sozusagen das Buch.

Und eine Kundin, die das Buch gekauft hat, schrieb in ihrer Rezension, “ich habe mir dieses Stricklernset gekauft, da ich schon seit Jahren verzweifelt das Stricken erlernen wollte”. Zitatende.

Also, was sagt uns diese Kundin ganz direkt durch ihre Rezension?

Dass es definitiv Zahlungsbereitschaft in dem Markt gibt, weil sie – Zitat – “seit Jahren verzweifelt das Stricken lernen wollte”. Wenn jemand seit Jahren verzweifelt ist, zu welchem Thema auch immer, dann kann man ganz, ganz sicher davon ausgehen, dass er bereit ist, dafür Geld auszugeben.

Das Problem ist virulent, es muss gelöst werden, und das auch gerne mit Geld.

In der gleichen Rezension heißt es weiter unten, “auch andere Stricklernbücher, Handarbeitsbücher, konnten mir nicht helfen”. Jetzt, Achtung: “Ich finde es enorm schwer, anhand von Bildern, Illustrationen und schriftlichen Beschreibungen das Stricken zu lernen”.

Meine Übersetzung: Die Kundin sagt ganz direkt durch ihre Rezension, dass Bilder und Illustrationen als alleiniges Medium zur Wissensvermittlung in einem Online-Kurs vermutlich nicht optimal sind.

Christian: Wenn du das Ding, das Thema als Online-Kurs machen würdest, solltest du dann eben lernen, dass die Wissensvermittlung nicht auf Bildern basieren sollte. Verstehe ich dich richtig, Mirko?

Mirko: Genau, absolut.

Und die Rezension geht noch weiter, Zitat wieder: “Erst, nachdem ich mir im Internet zahlreiche Video-Anleitungen zum Stricken anschaute und wirklich Schritt für Schritt mitmachen konnte, gelangen mir die ersten Maschenanschläge”.

Diese Kundin sagte wieder ganz direkt durch ihre Rezension, dass Schritt für Schritt Video-Anleitungen zum Mitmachen gut geeignet sind. So, wie du gerade schon gesagt hast, Bilder oder auch nur reine textliche Beschreibungen, “nimm die linke Stricknadel, führe sie hinter der rechten im 30° Winkel…” das kann keiner verstehen, als Anfänger schon gar nicht.

Das heißt, Videos sind offensichtlich für dieses Thema in einem Online-Selbstlernkurs essenziell. Ganz kurzes Fazit zu dieser ersten, etwas ausführlichen Methode Amazon.

Allein eine Rezension, die ich wahllos herausgesucht habe, weil sie nur zwei Sterne hatte, ist grundsätzlich sehr gut geeignet für einen Online-Kurs. Und das Thema “Stricken für Anfänger” ist grundsätzlich sehr gut geeignet für einen Online-Kurs.

Das ist bereits eine wichtige Aussage, wenn man in diese Richtung denkt, einen eigenen Online-Kurs zu bauen.

Zweitens: Ein Online-Kurs sollte sich entweder an Anfänger oder an Fortgeschrittene wenden. Dort haben wir wieder das Thema der Positionierung sowie die Frage, wer ist mein Zielkunde, sind es eher Anfänger oder sind es Fortgeschrittene?

Wenn ich beide bedienen will, ist es vermutlich besser, zwei getrennte Online-Kurse zu machen, einen für Anfänger und einen für Fortgeschrittene. Wir haben gelernt, dass ein Online-Kurs für Stricktechniken am besten Videos zur Wissensvermittlung nutzen sollte.

Christian: Das haben wir aus dieser einen Rezension gelernt.

Mirko: Ich glaube, es ist relativ intuitiv und nachvollziehbar, warum diese eine Kundin so empfindet.

Christian: Ich wollte nur herausarbeiten, dass man das an der Rezension gelernt hat, ohne es vorher zwingend gewusst zu haben.

Mirko: Genau, absolut.

Außerdem konnte man aufgrund der Rezension noch lernen, dass ein Online-Kurs unbedingt Übungen enthalten sollte, damit die Teilnehmer das neue handwerkliche Wissen auch direkt praktisch umsetzen können.

In dem Fall gehe in die Umsetzung mit deinem Kunden mithilfe des Online-Kurses. Und der Link zum eigentlich Buch hat dann noch den Hinweis darauf gegeben, dass der Name für einen Online-Kurs möglichst exakt den Inhalt beschreiben sollte. Der Titel dieses Buches war sinngemäß, “Der Grundkurs – Techniken…” und so weiter, aber laut dieser einen Kundin traf der Titel dieses Buch inhaltlich überhaupt nicht, und darüber war sie auch sehr enttäuscht.

Christian: Ein zweiter Tipp ist, im Grunde aktiv näher an die zukünftigen Kunden heranzugehen und dafür das Internet zu nutzen.

In Foren und Blogs findest du ebenfalls oft gute Aussagen von tatsächlichen Menschen zu Problemen, Ärgernissen und Verbesserungsvorschlägen zu einem Thema.

Und deshalb ist der zweite Tipp, sich in Online-Foren zu deinem Thema umzutun. Du tust das, indem du zum Beispiel in Google dein Thema, deine Idee + “Forum” als Suchanfrage eingibst.

Zum Beispiel würde Mirko, wenn er von Amazon zum zweiten Tipp übergehen würde, seinen Browser öffnen, Google öffnen und dort “Stricken für Anfänger +”, also das mathematische Pluszeichen, “Forum” eintippen.

Und dort kommt er auf eine Vielzahl von Ergebnissen zu Foren, also Webseiten, wo sich Menschen, die sich für das Thema “Stricken für Anfänger” interessieren, miteinander austauschen. Das ist auch eine große Inspirationsquelle. Und das war der zweite Tipp, nutze Online-Foren, um dich zu deinem Thema auf dem Laufenden zu halten.

Mirko: Tipp Nummer 3.

Recherchiere die Zahlungsbereitschaft von Menschen für dein Thema, indem du prüfst, ob es andere “Anbieter” in Anführungszeichen, “Konkurrenten”, in dem Markt gibt. “Konkurrent” musst du dir gedanklich immer in Anführungszeichen vorstellen, denn so findest du heraus, ob dein Zielkunde in einem Markt existiert und bereits etwas bei einem Konkurrenten gekauft hat.

Potenzielle Konkurrenten sind nichts Schlechtes, sie sind lediglich andere Marktteilnehmer. Und durch ihre Existenz kann man sich relativ sicher sein, dass es dort draußen Leute gibt, die eine Zahlungsbereitschaft haben.

Du musst dich natürlich mit deinem Produkt so positionieren, dass du diese Zielkunden abgreifst, aber einen Konkurrenten vorzufinden sollte nicht dazu führen, in eine Schockstarre zu verfallen. Im Gegenteil, man sollte froh darüber sein, denn so weiß man, dass es einen Markt gibt. Und den muss ich lediglich richtig bedienen.

Christian: Das Nächste ist, nicht den Wettbewerber zu beobachten, sondern selbst einen eigenen Blog oder Podcast zu betreiben und sich irgendeine Form von Fan Basis, zu Deutsch “Gefolgschaft”, im Internet aufzubauen.

Denn dann kann man eine Umfrage unter seinen bisherigen E-Mail-Kontakten durchführen, also unter seiner “Gefolgschaft”, und man kann die eigene Gefolgschaft als potenzielle zukünftige Teilnehmer an dem Kurs betrachten.

Man macht einfach eine Umfrage, und zwar völlig ohne kommerzielles Interesse, also nicht so, dass man sagt, “und danach darfst du den Kurs kaufen”, sondern einfach, “ich brauche deine Hilfe”. Und da fragt man einfach wenige Dinge ab, damit die Bereitschaft, an dieser Umfrage teilzunehmen, hoch ist. Und man sollte meiner Meinung nach auch keine weiteren persönlichen Daten von der eigenen Gefolgschaft abfragen wie zum Beispiel den Vornamen oder das Geschlecht, denn das sind Dinge, die die Menschen davon abhalten, an dieser unverbindlichen Umfrage teilzunehmen.

Und mein Tipp ist, dafür ein Online-Formular zu nutzen, damit die Ergebnisse auch tatsächlich systematisch auswertbar sind und zum Beispiel nicht darauf setzen, dass die Menschen dann in einer E-Mail, die man ihnen sendet, auf “Antwort” klicken, denn das wäre einfach ein unsystematischer Rücklauf von Teilnehmerstimmen.

Und dadurch, dass du deine eigene Gefolgschaft, deine Kontakte in den Sozialen Medien oder deine E-Mail-Leser fragst, hast du schon ein erstes Feedback, was für dein Publikum eine tatsächliche Problematik ist. Nicht unbedingt, ob sie dafür Geld bezahlen würden, aber zu dem Thema, für das sie sich interessieren. Das ist auch ein gutes Indiz für einen ersten Online-Kurs, den du erstellen kannst.

Mirko: Genau, das war Tipp Nummer 4.

Nummer 5: Wenn du vielleicht per heute noch nicht über eine – Christian hat sie in Anführungszeichen als “Gefolgschaft” bezeichnet – verfügst, dann kannst du natürlich Soziale Netzwerke trotzdem nutzen, um deine Idee zu testen.

Du kannst zum Beispiel auf Facebook denjenigen, mit denen du vernetzt bist, einfach auch eine oder zwei Fragen zu deiner Idee stellen. Aber auch hier solltest du natürlich darauf achten, dass dabei nicht schon klar wird, dass du überlegst, daraus einen kommerziellen Kurs zu machen.

Du solltest lediglich erst einmal nur das Interesse oder vielleicht die Problemorientierung, das Vorhandensein eines Problems eruieren, und das funktioniert natürlich auch, wenn man keine eigene E-Mail-Gefolgschaft hat, sondern das kann man einfach mit Tipp Nummer 5 in den Sozialen Netzwerken tun.

Christian: Genau, das ist der Grund, warum du, Mirko, und ich zuerst eine eigene Facebookgruppe eröffnet haben, bevor wir unsere E-Mail-Liste gestartet haben, weil wir so einfach schneller an unsere Zielgruppe herankommen und dort im Sozialen Netzwerk miteinander reden können, ohne dafür ständig eine E-Mail an die gesamte Liste schicken zu müssen.

Also das Feedback unserer potenziellen Zielgruppe ist viel größer dadurch, dass wir in den Sozialen Netzwerken aktiv sind.

Ich habe noch einen sechsten Tipp, das ist im Grunde der ganz große Test. Denn ich verkaufe in dieser Testvariante in Tipp Nummer 6 mein zukünftiges Kursprojekt als so genannten “Piloten”, als Beta-Phase.

Das heißt, ich tue so, als wäre das Produkt schon fertig und verkaufe es auch, als wäre es fertig, gebe aber den Hinweis, dass ich den Kurs erst dann baue, wenn ich ihn schon verkauft habe. Das heißt, ich sammle 10 oder 20 Teilnehmer ein, die mir einen reduzierten Kaufpreis bezahlen, zum Beispiel 400,- Euro anstatt 700,- Euro, und nehme dann dieses Geld sozusagen als Anschubfinanzierung, um die Kursmaterialien tatsächlich fertigzustellen.

Sollte meine Kursidee nicht auf Resonanz treffen, baue ich den Kurs gar nicht erst und spare mir damit sehr viel Lebenszeit, weil ich ein Produkt verkaufen wollte, das niemand kaufen möchte.

Das heißt, das Projektieren des Projektes und es als Beta-Phase, als noch nicht fertigen Kurs zu verkaufen, nur auf Basis des Versprechens, ihn bei entsprechender Resonanz zu bauen, ist der Pilotprojektverkauf, und das ist der große Test, ob deine Idee ankommt. Das ist aber eine, wie ich finde, sehr fortgeschrittene Strategie, und Mirko ist es vorbehalten, den letzten siebten Tipp zu präsentieren, bei dem diese Strategie einfacher umzusetzen ist.

Mirko: Er ist sicherlich nicht ganz so aufwändig, aber andersherum auch wieder nicht ganz so einfach auf die Beine zu stellen.

Aber Tipp Nummer 7 ist auch ein super wertvoller Tipp: Mach ein kostenpflichtiges Webinar zu einem sehr kleinen Preis zu dem Thema, das dir als späteres Kursthema vorschwebt. Du hältst also ein Webinar zu deinem Kursthema, ohne auf den späteren Kurs hinzuweisen.

Du verlangst einen kleinen Preis für das kostenpflichtige Webinar, weil du aufgrund der Resonanz, also der Verkäufe für dieses kostenpflichtige Webinar, einfach sehr leicht entscheiden kannst, ob du persönlich glaubst, dass du den Kurs produzieren solltest oder nicht.

Denn am Ende ist das sozusagen der Beweis, dass Leute für dieses Thema Geld ausgeben, wenn auch einen kleinen Preis für ein kostenpflichtiges Webinar.

Einen besseren Beweis, als der, dass jemand Geld dafür ausgegeben hat, gibt es unserer Meinung nach nicht. Das heißt, von dem Interesse an einem kostenlosen Webinar kannst du aus unserer Sicht eben auch auf eine Zahlungsbereitschaft im späteren Kursthema schließen.

Christian: Wobei du kostenloses Webinar gesagt hast, du meinst kostenpflichtiges Webinar?

Mirko: Oh, absolut, absolut, das bitte ich, an der Stelle zu entschuldigen, natürlich ein kostenpflichtiges Webinar. Wenn dafür Zahlungsbereitschaft vorhanden ist, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch für einen späteren Kurs, der das ähnlich gelagerte Problem ausführlich Schritt für Schritt löst, Zahlungsbereitschaft vorhanden ist.

Christian: Genau, wunderbar, das ist ein ganz, ganz toller Tipp, Mirko, und im Zweifelsfalle glaube ich, wäre das auch der Tipp, den ich geben würde, wenn mich jemand fragt, “was ist denn jetzt die richtige Form? Welchen dieser sieben Tipps soll ich ausprobieren?”

Dann würde ich die Dinge von oben auch machen, aber ich würde auf dieses kostenpflichtige Webinar nicht unbedingt verzichten wollen, wenn es einem wirklich wichtig ist, ein Business mit dem Thema aufzubauen.

Ich halte das für den Tipp, der gerade nur so viel Aufwand benötigt, dass man auch ein echtes Testergebnis bekommt, nämlich, dass Leute Geld dafür bezahlen.

Mirko: Genau. Und klar, es muss einem bewusst sein, dass es natürlich auch ein gewisser zeitlicher Aufwand ist, aber dafür hast du eben auch den härtesten Beweis, den man aus unserer Sicht eigentlich bekommen kann, denn du hast Geld erhalten.

Christian: Wunderbar Mirko, wenn du erlaubst, würde ich dann diese Episode kurz zusammenfassen.

Mirko: Ja, sehr gerne.

Christian: Wir haben aufbauend auf den vorherigen Episoden, wo wir uns vor allen Dingen mit dem Finden der eigenen Kursidee, der Positionierung und der Nische beschäftigt haben, heute sieben Tipps mit unserem Hörer besprochen, wie er seine Idee, sobald er sie erarbeitet hat, tatsächlich testen kann.

Wir haben mehrere Varianten der Recherche genannt, aber auch Möglichkeiten, ein kostenpflichtiges Produkt, das noch nicht der fertige Online-Kurs ist, zu verkaufen, um dann anhand der Resonanz mehr oder weniger sicher zu erfahren, ob sein Thema tatsächlich auf einen Markt trifft.

Wenn du, lieber Podcasthörer, dazu Fragen hast, komm in die Facebookgruppe, die du auf www.deinonlinekurs.com/facebook findest.

Und wenn du meinst, dass dieser Podcast ein toller Podcast ist, der deine Unterstützung verdient hat, dann würden Mirko und ich uns sehr freuen, wenn du uns eine entsprechende Bewertung bei iTunes gibst. Vergib dort einfach die Sterne, die du meinst, die unser Podcast verdient. Tipp deine Meinung ein, denn damit hilfst du uns, dass dieser Podcast auf noch mehr Hörerschaft trifft.

Danke dir für deine Aufmerksamkeit, wir hoffen, dass diese sieben Tipps dir helfen, deine Idee tatsächlich auch zu verifizieren, damit du, wenn du sie später umsetzt, auch den Erfolg mit deinem Online-Kurs hast, den du verdienst.

Ich bedanke mich für deine heutige Aufmerksamkeit, und wir hören uns in der nächsten Episode wieder. Tschüss.

Mirko: Tschüss.

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