Letztens fragte Paul per Mail an uns, wie er seinen Onlinekurs positionieren kann, sodass er sich leichter verkauft.

Wenn es dir wie Paul geht, dann habe ich heute etwas für dich. Denn in dieser Episode vom Online Business Podcast knüpfen wir daran an und sprechen über das Marketing und den Verkauf.

Dabei spielt das Thema Positionierung in dieser Episode die wichtigste Rolle. Du erfährst auch, warum es für dich umso einfacher wird, mit deinem Onlinekurs erfolgreich zu sein, wenn du für dein Kursthema möglichst als Experte wahrgenommen wirst.

Christian und ich erklären dir konkret ein einfaches Vorgehen, wie du deine Nische findest.

Das Bild, was wir dabei benutzen, wird dich möglicherweise an deine Schulzeit und dort den Mathematik-Unterricht erinnern. Aber keine Angst, es ist nicht kompliziert – du musst nicht Einsteins Enkel sein – wir sind es definitiv auch nicht 😉

Außerdem kannst du dir mit Klick auf den roten Banner weiter unten ein Arbeitsblatt zu dieser Episode kostenfrei herunterladen. Also, ich schlage vor, dass du dir schnell den Bonus sicherst und uns dann zuhörst.

Dann verstehst du „bildlich“ auch noch besser, wenn wir über die drei häufigsten Fragen im Zusammenhang mit Positionierung sprechen und beantworten.

Außerdem wird es dir dann noch leichter fallen, ein konkretes Ergebnis für deine weitere Planung aus dieser Episode mitzunehmen.

Die wichtigsten Fragen klären wir in der Episode.

Hier einzelne Fragen aus dem Arbeitsblatt, um deinen Onlinekurs positionieren zu können:

  1. Was ist, wenn ich mich nicht für eine Expertise entscheiden kann?
  2. Was ist, wenn ich den Eindruck habe, dass meine Zielkunden mehrere große Probleme haben, die ich lösen kann?
  3. Was konkret löst Zahlungsbereitschaft bei Kunden aus, sodass ich meinen Kurs darauf ausrichten sollte?

Also, bis gleich.

Neben den Audio-Infos tragen wir auch laufend neue Materialien zusammen, die dir beim Einstieg und bei der Umsetzung deines Onlinekurs-Projekts helfen. Mit Klick auf den folgenden Banner kannst du dir beispielsweise das Arbeitsblatt zu dieser Episode kostenlos herunterladen.

Einige Dinge, über die wir in dieser Episode sprechen

Sag uns deine Meinung

Wir laden dich herzlich in unsere Facebook-Gruppe ein. Lass uns dort auch deine Meinung zu dieser Frage wissen.

Die Frage an Dich: Was hältst du von diesem Vorgehen, seinen Kurs zu positionieren? Hast du noch bessere Ideen?

Hier geht es zur Gruppe, in der du auch viele andere Hörer triffst.

Weiterempfehlen

Hat dir diese Episode gefallen? Dann hilf uns bitte mit deiner Empfehlung weiter. Wir sind dir sehr dankbar für diese Unterstützung deinerseits.

Sehr hilfreich sind positive Bewertungen bei iTunes. Klick gleich weiter unten auf den iTunes-Link und gönne uns ein paar Sterne. Vielen Dank!

Den Podcast abonnieren

Es ist für dich nun ein Kinderspiel, wenn es darum geht, deinen Onlinekurs positionieren zu müssen. Das lohnt sich, denn ein eigenes Online Business oder ein Standbein im Internet ist nicht nur lukrativ, sondern macht auch Spaß. Mirko Dahlke und Christian Gursky besprechen mit dir hier, was im deutschsprachigen Markt für digitale Info-Produkte funktioniert und wie du mit deinem eigenen Onlinekurs erfolgreich sein kannst.

Du kannst unseren Podcast abonnieren, damit du keine Folge mehr verpasst:

Transkript

Mirko: Hallo, hallo, schön, dass du den Online-Business-Podcast hörst. Ich bin Mirko Dahlke, und dies ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was im deutschsprachigen Markt für digitale Produkte funktioniert. Mit mir hier ist Christian Gursky. Hallo Christian, wie geht es dir heute?

Christian: Hallo Mirko, danke, mir geht es heute gut. Das Intro entwickelt sich ein bisschen zum Running Gag, kann das sein?

Mirko: Ganz unabsichtlich!

Christian: (Lacht) Dir geht es also auch gut, Mirko?

Mirko: Absolut! Es ist ein schöner Tag, mir geht es prima, besten Dank.

Christian: Das freut mich sehr.

In der letzten Episode haben wir darüber gesprochen, was du, lieber Hörer, brauchst, um deinen eigenen Online-Kurs erstellen und damit erfolgreich sein zu können.

Wenn du dich erinnerst, sprachen wir über zwei Bereiche von Voraussetzungen, die du als Kursanbieter meistern musst.

Der erste Bereich war, das Produkt tatsächlich zu erstellen, also zum Lehrenden zu werden, der sein Wissen in digitaler Form auch wirklich weitergibt.

Und der zweite Punkt war, dass du das Produkt, wenn du es einmal erstellt hast, auch erfolgreich vermarkten und verkaufen musst.

Mirko: Genau, und in dieser Folge wollen wir daran anknüpfen und über Marketing und Verkauf sprechen. Das heißt, wir wollen heute besprechen, warum es wichtig ist, sich mit seinem eigenen Thema in einer Nische zu positionieren.

Christian: Exakt. Eine eher subtile, ich sage mal, Lehre aus der letzten Episode ist nämlich auch, dass es einfacher wird, mit deinem Online-Kurs erfolgreich zu sein, wenn du mit dem Thema deines Kurses möglichst auch als Experte wahrgenommen wirst.

Denn je mehr Expertise man dir als Kursanbieter für das Thema des Kurses bereits zuschreibt, bevor man sich entscheidet, ob man teilnimmt, desto weniger Überzeugungsarbeit musst du leisten.

Den Expertenstatus kann ein Mensch aber nicht für alles haben, das ist klar, und vor allen Dingen auch nicht in den Augen aller anderen Menschen. Wer also versucht, alles für jeden anzubieten, bietet am Ende bekanntlich für niemanden irgendetwas.

Mirko: Genau, “specific sells”, sagen die Amerikaner an dieser Stelle auch ganz gerne.

Was damit gemeint ist, das ist eigentlich ganz einfach, zumindest in der Theorie. Was die Amerikaner oder letztlich auch wir damit meinen, das ist, je spezifischer man sich positioniert, also je enger die eigene Nische ist, desto gezielter kann man den eigenen Zielkunden ansprechen und ihn davon überzeugen, sein Problem zu lösen.

Christian: Das klingt toll, Mirko, aber was ist denn eine Nische?

Mirko: Eine Nische oder auch eine Marktnische ist ein Ausschnitt aus dem Gesamtmarkt. Soweit erst einmal ganz banal.

Christian: Man merkt, du hast Volkswirtschaft studiert.

Mirko: Ja, vielen Dank.

Aber innerhalb dieses Ausschnittes gibt es dann wenig Anbieter, und einem selbst ist es erfolgreich gelungen, sich als ein wichtiger oder im Idealfall sogar der wichtigste Anbieter zu positionieren, da man in der Wahrnehmung des Kunden eben dessen Problem bestmöglich löst.

Christian: Frei nach dem Motto, “lieber ein großer Fisch in einem kleinen Teich als ein kleiner Fisch in einem großen Teich”. Denn, um es mal mit der Natur zu sagen, dann ist das Überleben wahrscheinlicher.

Mirko: Ein sehr schönes Bild, genau.

Christian: Lass mich das an zwei tatsächlich von mir erfahrenen Realitäten im Online-Business verdeutlichen.

Mirko: Gerne.

Christian: Online gelten zwei Voraussetzungen, die sich ein bisschen vom echten Leben unterscheiden.

Erstens ist es so, dass du offline in einem persönlichen Gespräch filtern und Dinge auch erklären kannst. Du kannst also persönlich, vielleicht sogar vis-à-vis klären, ob jemand zu deinen Angeboten passt.

Online hingegen besucht jemand deine Webseite, und den Job des Erklärens müssen deine Texte und Bilder, also sprich die geschriebenen Worte, aber auch die Audios und Videos übernehmen. Denn es findet online eben kein persönliches Gespräch statt, der Webseitenbesucher kommt auf deine Seite, und du bekommst davon nicht wirklich etwas mit.

Nur wenn du es schaffst, auf dieser Webseite deine Nische klar zu kommunizieren, beschäftigen sich auch tatsächlich die richtigen Menschen mit deinem Angebot, die genau das genannte Problem auch als solches bei sich wahrnehmen.

Je besser man also seine Zielgruppe kennt, bevor man dieses Angebot formuliert, je besser man deren Alltagssituation, deren konkrete Probleme, Wünsche und Bedürfnisse kennt, desto besser sind schlussendlich dann auch die Angebote, die man auf diese Webseite stellt.

Und der zweite Aspekt ist, das habe ich gerade schon angerissen, online ist kein Gespräch möglich, offline hingegen ist es möglich, persönlich mit jemandem zu sprechen, das Problem individuell einzukreisen und als Anbieter, der etwas verkaufen möchte, weitere Fragen zu stellen über Zweifel des Gesprächspartners, zu diskutieren, auch Hinderungsgründe auszuräumen, bis man im Grunde das richtige Angebot aus der eigenen Palette herausgegriffen oder sogar ein Angebot individualisiert hat.

Man kann also individuell auf die einzelne Person, die Kunde werden soll, eingehen, und das geht online nicht. Denn online trifft jemand am Ende eine Ja-/Nein-Entscheidung, nehme ich dieses Angebot an oder nicht?

Umso höher sind dann auch die Anforderungen an dich als Anbieter eines Online-Kurses, weil dein Kunde, dein Webseitenbesucher eine Ja-Nein-Entscheidung treffen muss und du keine Möglichkeiten hast, ihm irgendwelche speziellen, individuellen Informationen dazu mitzugeben.

Mirko: Und jetzt ganz konkret, wie finde ich eine Nische?

Christian: Genau, ich muss diese Nische dann definieren, damit ich dieses Angebot richtig spezifisch dort hineintexten, werbetexten kann.

Ich muss dabei immer an Chris Guillebeau denken, von dessen toller Methode “Sweet Spot” ich schon vor Jahren gelesen habe.

Beim Sweet Spot ist es so, dass du drei Kreise auf ein Blatt Papier malst, die so angeordnet sind, dass jeder Kreis mit den beiden anderen eine Schnittmenge bildet und sich in der Mitte eine Schnittmenge aus allen drei Kreisen ergibt. Wir haben das alle schon mal gesehen, spätestens in der Mengenlehre in der Sekundarstufe I, also sprich in den Klassen 5 bis 8, haben wir alle mal damit zu tun gehabt.

Mirko: Das kann bei dem einen oder anderen schon ein bisschen länger her sein, so wie bei uns ja auch (lacht).

Christian: (Lacht) Ich kann es mir trotzdem direkt vorstellen.

Du hast diese drei Kreise, und die repräsentieren einen bestimmten Aspekt deiner Nische. Und jeder dieser drei Kreise beschäftigt sich mit einem eigenen Fragenkomplex.

Der erste Kreis beschäftigt sich mit dir als Anbieter, konkret mit deiner Expertise.

Der zweite Kreis beschäftigt sich mit deinem Zielkunden, also an wen richtet sich der Online-Kurs, den du planst und umsetzen willst? Und in diesem zweiten Kreis notierst du nicht nur, wer dieser Zielkunde ist, sondern speziell, was dessen persönliche Probleme sind, die du lösen kannst oder lösen willst oder ganz generell, er überhaupt an sich selbst in seiner Lebenssituation wahrnimmt.

Und in diesem dritten Kreis schließlich überlegst du dir, wofür der Zielkunde tatsächlich bereit ist, Geld zu bezahlen, denn es bringt am Ende nichts, einen Online-Kurs zu bauen für einen Bereich, für den deine Zielkunden gar keine Zahlungsbereitschaft haben.

Und diese drei Kreise, jetzt wieder bildlich gesprochen, bilden den Sweet Spot, nämlich genau diese Schnittmenge der drei Kreise ab, und genau dort an der Stelle ist für dich die optimale Positionierung deines Kurses. Inhaltlich, im Marketingsprech, positionierst du also dich oder du positionierst deinen Kurs genau im Sweet Spot.

Mirko: Wenn ich das mit meinen Worten übersetze, dann heißt das doch eigentlich, dass du

1. mithilfe deiner Expertise

2. für deinen Zielkunden ein Problem löst und

3. wofür er am Ende auch eine Zahlungsbereitschaft hat, denn

ein Kurs für jedermann ist für niemand. Einmal sacken lassen!

Das kann man vielleicht ruhig zweimal sagen: Ein Kurs für jedermann ist am Ende für niemand, und dann wird auch niemand kaufen.

Christian: Genau, es ist im Grunde nur eine Visualisierung, und die Technik hinter dem Sweet Spot ist, dass diese drei Kreise Filter zueinander bilden, also immer wieder feiner heraussieben, was am Ende tatsächlich die Positionierung des Kurses ist.

Und weil das so ist, liegt die Kunst auch nicht darin, die drei Kreise aufs Papier zu malen, sondern sie liegt darin, sich eben die richtigen Fragen zu stellen, um einerseits eine hochinteressante, sozusagen unwiderstehliche Kombination der drei Kreise zu finden, die deine Kunden begeistert, und andererseits eine praxisnahe Geschichte zu erstellen.

Und das ist eben ein etwas komplexerer Prozess, hätte ich fast gesagt, es ist ein nicht ganz einfacher Prozess. Vor allen Dingen ist es nichts, was man in einer einzelnen Podcast Episode besprechen kann, weil es eben extrem individuell für jeden Hörer etwas Anderes sein wird.

Du, lieber Podcasthörer, hast deine eigene Expertise, und andere Podcasthörer haben andere Expertisen. Trotzdem würde ich natürlich vorschlagen, auch wenn man es hier in einer Podcast Episode nicht besprechen kann, dass wir unserem Podcasthörer trotzdem eine Hilfestellung mit auf den Weg geben, um das, was ich jetzt gerade erläutert habe, als Sweet Spot für sich zu erarbeiten. Was hältst du davon?

Mirko: Das finde ich super, aber wie stellst du es dir konkret vor?

Christian: Machen wir es uns doch einfach und schreiben ein PDF, das wir unserem Podcasthörer kostenlos zur Verfügung stellen. Dann kann er es jederzeit herunterladen, sich seine eigenen Gedanken machen, seine eigenen Kreise aufs Papier malen, sich Notizen zu dem Thema machen und seinem eigenen Sweet Spot für seinen Kurs näherkommen.

Mirko: Okay, gute Idee, das können wir gerne machen. Und wie können es unsere Hörer bekommen?

Christian: Ich stelle es ganz einfach auf die wahrscheinlich schon bekannte Seite www.deinonlinekurs.com/gratis, und dort kann man sich dieses PDF sowie andere Dinge herunterladen.

Mirko: Okay, gute Idee. Und wenn bei dir, lieber Podcasthörer, dann noch Fragen sein sollten, kannst du uns natürlich auch gerne in der Facebookgruppe besuchen und dich mit uns und den anderen Mitgliedern, die schon in der Gruppe sind, dazu austauschen.

Christian: Genau.

Mirko: Wir könnten vielleicht noch kurz auf die drei häufigsten Fragen eingehen, die uns immer wieder im Zusammenhang mit dem Sweet Spot und der Positionierung gestellt werden. Das macht vielleicht noch Sinn.

Christian: Das ist eine schöne Hilfestellung zu dem PDF.

Mirko: Ich fange mal an. Erstens: Eine der wichtigsten oder häufigsten Fragen ist, was ist, wenn ich mich nicht für eine Expertise entscheiden kann?

Christian: Das kann ich sehr gut nachvollziehen, dass das schwerfällt, mir persönlich fällt es auch nicht immer leicht, zwischen den verschiedenen Dingen, mit denen ich mich gut fühle, zu unterscheiden.

“Fokus” ist dabei natürlich das Stichwort. Du musst dich aber, lieber Podcasthörer, zumindest am Anfang für ein Thema entscheiden, denn nur dann wird es dir gelingen, dich in diesem einen Thema auch nach außen sichtbar als Experte zu positionieren.

Nur wenn das passiert, kommen auch Menschen, die dich heute noch nicht kennen, auf die Idee, sich dich als Experten vorzustellen, der ihr Problem auch wirklich lösen kann. Meine Empfehlung: Nimm die Alternative, von der du glaubst, dass sie am ehesten auf einen Markt trifft, aber nimm eine Alternative aus dem Portfolio von Expertisen, die du dir im Laufe deines Lebens aufgebaut hast.

Mirko: Klingt sinnvoll. Die zweite Frage, die uns immer wieder begegnet, lautet: Was ist, wenn ich den Eindruck habe, dass meine Zielkunden mehrere große Probleme haben, die ich alle lösen könnte?

Christian: Das beobachte ich recht oft, dass man das Gefühl hat, dass jemand, mit dem ich spreche und arbeite, sagt, “meine Kunden haben so viele Probleme, die ich alle lösen kann”.

Dann ist es meist so oder die Wahrscheinlichkeit ist zumindest sehr groß, dass sich derjenige dann ein viel zu breites Themenfeld herausgesucht hat, in dem er arbeiten möchte.

Beispiel: Fitnesscoaches oder Fitnesscoaches für Frauen in den Wechseljahren. Das Themenfeld so breit zu wählen bedeutet einfach, dass einem viele Dinge wichtig erscheinen. Du musst dann versuchen, das wäre meine Empfehlung, dein Thema einfach enger zu fassen, so dass du dich erst einmal auf eines dieser tatsächlichen Probleme auch wirklich konzentrieren kannst.

Wenn die Teilprobleme dann logisch aufeinander aufgebaut sind, kannst du dich entsprechend an den Problemen nacheinander abarbeiten, aber du bist zunächst einmal mit deinem Online-Kurs auf ein Problem fokussiert, positioniert, und alles andere ist dann im Grunde eine natürliche Folge.

Wenn das erste Problem gelöst ist, kannst du dich bei diesem Kunden auch auf die anderen Probleme, sprich das logisch nächstliegende Problem konzentrieren.

Deswegen die Empfehlung, so lange du mehrere Probleme lösen könntest und es dir nur natürlich vorkommt, mehrere Probleme anzugehen, hast du immer noch die Aufgabe vor dir, erst einmal deinen Fokus, deine Positionierung enger zu definieren, bis nur ein Hauptproblem übrigbleibt, auf das du dich dann in deinem Marketing nach außen konzentrieren kannst.

Mirko: Klingt sinnvoll. Dann die dritte und letzte Frage, die uns immer wieder begegnet: Was konkret löst bei meinem Kunden Zahlungsbereitschaft aus, so dass ich letztlich darauf auch meinen Kurs ausrichten sollte?

Christian: Das haben wir in den letzten Episoden schon das eine oder andere Mal angerissen, es geht um ein Resultat.

Was aber genau erzeugt dieses Resultat?

Klar, damit geht noch etwas tiefer ins “How to”, es gibt mehrere Dinge, für die Menschen grundsätzlich bereit sind, Geld zu bezahlen.

Das Erste ist, das konkrete Problem, das ich auch als solches empfunden habe, wurde gelöst. Ich bezahle Geld dafür, dass mir eine Blaupause, ein fertiges System übergeben wird, anhand dessen ich abarbeite und zum Resultat komme.

Wenn du, lieber Podcasthörer, aus der Praxis schon einen Ansatz entwickelt hast, der sich bewährt hat und tatsächliche Ergebnisse mit echten zahlenden Kunden liefert, dann hast du dieses System, diese Blaupause bereits. Du musst es nur noch digitalisieren, so dass deine Teilnehmer mit genau diesem Ansatz in der Lage sind, ihm Schritt für Schritt zu folgen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. Deine Aufgabe liegt dann eigentlich mehr darin, das System, diese Blaupause zu erklären.

Mirko: Und zu strukturieren.

Christian: Genau, du hast es in der Regel in der Praxis bereits strukturiert, digital musst du es dann eben nochmal so erklären, dass es auch eine Schritt-für-Schritt-Abfolge wird, die ohne dich funktioniert.

Das Zweite, wofür Menschen immer Geld bezahlen, ist Geschwindigkeit, das heißt, mit deiner Hilfe kommen sie schneller dorthin, wo sie hinwollen.

Mirko: Short cut!

Christian: Genau.

Und das Dritte wäre im Grunde die Zusammenfassung, das heißt, nicht die Geschwindigkeit, in der sie von A bis Z kommen, wird kürzer, sondern der Aufwand, sich über diesen Prozess klarzuwerden, wird kürzer.

Du minimierst Researchzeit, Suchzeit und Suchkosten, und das ist klassisch der Fall, wenn du eine Zusammenstellung von vorhandenem Wissen so aufbereitest, dass jemand weniger Zeit braucht, sich das Wissen anzueignen.

Ein klassisches Beispiel sind Blogger, die ihre 52 besten Blogposts eines Themas zu einem E-Book zusammenfassen. Die Blogposts stehen immer noch kostenfrei auf der eigenen Webseite, und die Menschen bezahlen nur für die Aggregation in Form eines hübsch gemachten PDFs dann ein paar Euro, obwohl es das ganze Wissen verteilt auf der Webseite schon gibt. Sprich, der Aspekt der Zusammenfassung ist das, was einen Wert widerspiegelt.

Mirko: Okay, das war aus meiner Sicht mal wieder eine echt pickepacke volle Folge.

Ich weiß nicht, wie du das siehst, Christian, aber das ist mein Eindruck. Sei es drum, umso besser, dass unser Hörer alles auch wie immer unter www.deinonlinekurs.com in Ruhe nochmal nacharbeiten kann. Und vielleicht kannst du das letzte Wort heute sprechen?

Christian: Ja, sehr gerne.

Wir haben hier über die Positionierung des Kurses gesprochen. Wir sind von einem Konzept losgegangen, das extrem erprobt zu sein scheint, weil sich viele daran orientieren.

Das heißt, der Sweet Spot visualisiert im Grunde drei Bereiche, die man berücksichtigen muss, die, wenn sie zusammenwirken, praktisch wie ein Sieb im Sandkasten den groben Sand, die Holzstückchen aussieben und am Ende nur den feinen Sand, die feine Positionierung übriglassen.

Die drei Bereiche waren deine Expertise, das Problem deiner Zielgruppe und die Zahlungsbereitschaft.

Wir haben diesen Sweet Spot erklärt, und du kannst das PDF herunterladen, dass du auf www.deinonlinekurs.com/gratis bekommst. Mit unseren häufig gehörten Fragen kannst du deine eigenen ersten Hürden nehmen, um diesen Sweet Spot für dich zu definieren.

Wenn du Fragen dazu hast, Mirko hatte es gesagt, kannst du in unsere Facebookgruppe kommen, die du auf www.deinonlinekurs.com/facebook findest.

Und natürlich würde uns als Podcast-Hosts sehr freuen, wenn du Gefallen an diesem Podcast hast. Und dann möchte ich dich herzlich bitten, uns bei iTunes eine Bewertung abzugeben, mit der wir dann neue Hörer zu diesem Podcast dazugewinnen können. Das ist uns persönlich ein Herzensanliegen, dass du, wenn es dir gefällt, uns auch entsprechend weiterhilfst, dass dieser Podcast noch mehr Bekanntheit erlangt.

Danke für deine Aufmerksamkeit. Bis zur nächsten Episode, ich freue mich darauf, wenn du wieder einschaltest. Danke dir und tschüss.

Mirko: Tschüss.

Gratis Insider | Jetzt Newsletter abonnieren!

Facebook Ads, Digitale Produkte, Online Business

Der Versand erfolgt entsprechend unserer Datenschutzerklärung. Abmelden jederzeit möglich.