Wenn du hier schon länger mitliest, dann weißt du inzwischen, dass du geeignet bist, einen Onlinekurs zu erstellen. Denn du hast Wissen, das anderen nützt.

Du hast den Entschuss gefasst, dir Gedanken über deine Zielgruppe und deine Nische gemacht.

Und weil du auch bei Facebook mitliest, stolperrst du über das Thema Technik. Alle Welt suggeriert, dass es sie ein Problem für dich sein dürfte.

In diesem Zusammenhang hat Michaela uns erst vor kurzem geschrieben:

An der Technik werde ich ohnehin scheitern…

Sie brachte damit zum Ausdruck, dass es für sie „keinen Sinn macht, sich Gedanken über ihren einen eigenen Onlinekurs zu machen“.

Zum Glück konnten wir Michaela davon überzeugen, dass das definitiv nicht stimmt und sie sich nicht von der Technik abschrecken lassen solle.

Auch du, lieber Hörer, darfst dir so etwas erst gar nicht einreden!

Warum dich die Onlinekurs-Technik nicht abhalten sollte

Nun, erstens ist es keine Raketenwissenschaft. Wenn man Menschen, die behaupten, dass die Technik ihre größte Schwierigkeit darstellt, mal ein wenig ausfragt, dann erfährt man, dass sie sich noch gar nicht intensiv damit beschäftigt haben. Sie glauben also, dass Technik kompliziert ist. Denn Technik muss ja kompliziert sein, oder?

Nein. Muss sie nicht.

Zweitens könntest du einen Dienstleister beauftragen. Denn inzwischen gibt es einige Freelancer, die dich bei technischen Fragen kompetent unterstützen können. Insbesondere, wenn du ohnehin guten Umsatz machst oder fest angestellt bist, lohnt es sich vielleicht, diesen Teil zu outsourcen.

Und drittens hast du ja noch den Tool-Guide von Christian und mir, den du zu dieser Episode bekommst:

Onlinekurs-Tool-Guid

Aber bevor du dich mit der Technik beschäftigst, solltest du unbedingt diese Episode hören.

Denn du bekommst hier eine unerwartete Empfehlung.

Einige Dinge, über die wir in dieser Episode zur Onlinekurs-Technik sprechen

Sag uns deine Meinung

Wir laden dich herzlich in unsere Facebook-Gruppe ein. Lass uns dort auch deine Meinung zu dieser Frage wissen.

Die Frage an Dich: Wie kommst du mit der Onlinekurs-Technik zurecht? Welche Fragen hast du?

Hier geht es zur Gruppe, in der du auch viele andere Hörer triffst.

Weiterempfehlen

Hat dir diese Episode gefallen? Dann hilf uns bitte mit deiner Empfehlung weiter. Wir sind dir sehr dankbar für diese Unterstützung deinerseits.

Sehr hilfreich sind positive Bewertungen bei iTunes. Klick gleich weiter unten auf den iTunes-Link und gönne uns ein paar Sterne. Vielen Dank!

Den Podcast abonnieren

Dir gefällt, was du hörst? Das dürfte dich weiterbringen, denn ein eigenes Online Business oder ein Standbein im Internet ist nicht nur lukrativ, sondern macht auch Spaß. Mirko Dahlke und Christian Gursky besprechen mit dir hier, was im deutschsprachigen Markt für digitale Info-Produkte funktioniert und wie du mit deinem eigenen Onlinekurs erfolgreich sein kannst.

Du kannst unseren Podcast abonnieren, damit du keine Folge mehr verpasst:

Transkript

Mirko: Hallo, hallo, hallo, schön, dass du den Online-Business-Podcast hörst. Ich bin Mirko Dahlke, und dies ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was im deutschsprachigen Markt für digitale Produkte funktioniert. Mit mir ist auch heute wieder Christian Gursky. Hallo Christian, wie geht es dir heute?

Christian: Mirko, hallo, danke dir, mir geht es sehr gut. Wie geht es dir?

Mirko: Sehr gut, vielen Dank. Heute haben wir ein spezielles Thema, ein so genanntes “Endlosthema”, das es zu beackern gilt, wenn man einen eigenen Online-Kurs erstellen will. Es geht um die Technik hinter deinem Online-Kurs, also um die Software und die Tools, mit denen du, lieber Podcasthörer, dein Wissen digitalisierst und es als eigenen Kurs online verkaufen kannst.

Christian: Genau das wollen die Leute wissen, sagt mir das Männchen in meinem Ohr!

Mirko: Warum muss man sich mit der Technik beschäftigen? Ich denke, es gibt drei wesentliche Motive für die “Technik-Know-how-Zwangsjacke”, sozusagen.

Erstens, du solltest verstehen, was die eigenen Kunden “zu sehen bekommen”.

Zweitens, du solltest dich nicht auf ewig von externen Dienstleistern abhängig machen, und drittens denke ich, solltest du Kontrolle über das bekommen, was in deinem eigenen Business passiert.

Christian: Das finde ich gut, das ist richtig, das sehe ich auch so.

Mirko: Warum ist es für viele so schwierig, sich mit der Technik zu beschäftigen, wenn es doch eigentlich recht klare Motive gibt?

Christian: Fragst du mich?

Mirko: Ich denke, es ist gerade kein anderer im Raum, also schieß mal los! (Lacht)

Christian: (Lacht) Ich kann auch niemanden sehen! Der Hintergrund ist, dass wir in einer sehr, sehr dynamischen Welt leben, und ich glaube, dass das der Hauptgrund ist. Denn Software, aber auch Technologie generell entwickeln sich einfach rasant, und sie werden nicht nachlassen im Entwicklungstempo.

99 Prozent unserer Generation aber der älteren Generation sind jedoch nicht in IT-Dingen ausgebildet oder haben das studiert. Sondern sie haben auf Technik und Software eigentlich per se nur eine Konsumentensicht. Das heißt, das Verständnis für die technischen Abläufe ist nicht Alltagsgeschäft.

Klar, E-Mails, die Microsoft-Office-Produkte, den Drucker im Büro, das Faxgerät und das eigene Smartphone beherrschen wir quasi alle im Schlaf, aber wenn es dann tiefer in die Software geht, also in das, was hinter der Bildschirmanzeige passiert, verlässt uns oft nicht nur unsere Kenntnis, sondern dann eben auch das Selbstbewusstsein.

Wir werden unsicher, ob wir vielleicht nicht mehr kaputt machen, wenn wir einen bestimmten Button drücken als dass wir es richtig machen. Wer mich hier bei den Podcasts hört und mich länger kennt, der kann sich eigentlich gar nicht vorstellen, dass es auch mir mal so gegangen ist.

Aber selbst, wenn ich heute ein ausgewiesener Softwarefreak bin, der sich gerne in solche Dinge einfuchst, es ging mir früher definitiv anders. Ich erinnere mich noch gut daran, als ich zum Beispiel meinen ersten Newsletter mit einer E-Mail-Marketingsoftware verschickt habe, da habe ich den Text zigmal Kontrolle gelesen, einfach, weil ich Angst vor Tippfehlern hatte.

Außerdem habe ich mehrfach kontrolliert, ob das Datum, zu dem der Newsletter versandt werden sollte, auch richtig in der Software eingetragen ist, damit der Newsletter auch ja nicht sofort, sondern zum richtigen Zeitpunkt abgeschickt wird. Und ich könnte noch 100 weitere Anekdoten erzählen, die dann aber den Podcasthörer irgendwann langweilen werden, deswegen breche ich hier ab.

Ich will nur sagen, wenn du, lieber Podcasthörer, diese oder eine ähnliche Situation kennst, in der du nicht ganz sicher bist, ob du mit der Software alles richtig machst, dann glaube mir, ich verstehe dich gut! Denn Technik zu beherrschen, das ist etwas, wofür man sich Zeit nehmen sollte.

Und es ist auch etwas, was man nicht allzu ernst nehmen darf, denn man kann immer wieder von vorne anfangen. Jeder von uns macht Fehler, und es ist nicht schlimm, wenn man mal etwas kaputt macht oder wenn etwas schiefgeht, denn deine Kunden werden dafür großes Verständnis haben. Warum? Klar, sie wissen von sich selbst auch, wie kompliziert das Leben mit der lieben Technik sein kann.

Mirko: Das kann ich nachvollziehen. Lass uns einfach klären, was du zum Thema “Technik” wirklich wissen musst oder was “man”, unser Hörer, wirklich zum Thema “Technik” wissen muss und was im Rahmen dieser Episode sinnvoll zu besprechen ist.

Aber vielleicht ein kleiner Hinweis, bevor wir loslegen:

Wenn dich lieber Hörer, das Thema über die Technik deines Online-Kurses interessiert, dann kannst du dir unseren Toolguide kostenfrei herunterladen. Der Toolguide ist ein PDF mit einer Liste aller Tools und Services, die wir dir für die Umsetzung und den Betrieb deines Online-Kurses empfehlen würden. Du findest unseren Toolguide, wie eigentlich alle anderen unserer kostenlosen Informationen auch, unter www.deinonlinekurs.com/gratis.

Christian: Danke dir für den Hinweis, Mirko.

Wie ich gerade sagte, ist auch der Markt für Softwaretools und sind die Services rund um deinen eigenen Onlinekurs sehr dynamisch. Quasi wöchentlich kommen neue Tools und Angebote auf den Markt, andere veralten, werden nicht upgedatet und sind daher nicht mehr sinnvoll.

Meiner Meinung nach macht es daher keinen Sinn, hier in dieser Podcastepisode alle Tools explizit beim Namen zu nennen, denn schon bald wäre diese Liste, die wir hier aufsprechen, deutlich veraltet. Deshalb habe ich dich, Mirko, im Vorfeld gebeten, dass wir unserem Podcasthörer hier einen zusätzlichen kostenlosen Service anbieten. Wir sprechen jetzt hier über die Tools, die Technik und die Services, die aktuelle Liste der konkreten Tools, die wir empfehlen, kann er aber, wie du schon gesagt hast, kostenlos herunterladen.

Und ich empfehle auch, dass du dir die Seite, die Mirko genannt hat, merkst, denn den Toolguide werden wir für dich aktuell halten und ihn immer wieder anpassen, wenn es etwas Neues gibt, was wir für besser halten.

Und deshalb ist es sinnvoll, wenn du dir den Toolguide etwa jedes halbe Jahr neu herunterlädst. Den Toolguide, falls du es noch nicht hast aufschreiben können, findest du unter www.deinonlinekurs.com/gratis.

Mirko: Das ergibt Sinn, dass wir nicht einzelne Namen von Softwareanbietern durchgehen. Okay Christian, wie bekommst du den Wust an technischen Lösungen, die es gibt, einigermaßen in den Griff?

Christian: Die wesentlich wichtige erste Entscheidung bei der Umsetzung deines Online-Kurses mithilfe der Technik ist, ob du deinen Kurs auf einer eigenen Webseite betreiben willst oder ob du die Plattform, auf der deine Kursteilnehmer lernen werden, in fremde Hände gibst, also sprich, ob du den Kurs auf dem Portal eines Dritten anbietest.

Du kannst dich für eine Miet- oder Vermarktungsplattform entscheiden. Wenn du dich für eine Plattform entscheidest, die ein Dritter beherrscht, die einem Dritten gehört und der dir eben ermöglicht, deinen Kurs zu veröffentlichen und anzubieten, dann nimmt man dir dort natürlich als Dienstleistung eine ganze Menge designerische, Layout- und sonstige technisch-verwaltende Arbeit ab.

Du bekommst für den Preis, den du dort bezahlst oder die Provision, die du von deinen Verkäufen abgeben musst, eine ganze Menge nützlicher Leistungen. Insbesondere für technische Einsteiger ist es sinnvoll, sich eine komplette Lernplattform bei einem Dritten hinzuzuholen. Man muss aber auch berücksichtigen, dass man dann nicht mehr Herr im Hause ist. Man kann und muss dort dann im Grunde nur noch seine eigenen Kursinhalte hochladen und kann loslegen.

Wenn es dir, lieber Podcasthörer, jedoch lieber ist, die volle Kontrolle über deine Lernplattform zu behalten, dann kommst du um eine eigene Webseite nicht herum.

Und ich zähle dir jetzt ganz kurz die fünf, sechs Punkte auf, die beim Betrieb einer eigenen Webseite zu bedenken sind.

  • Da wäre zum einen der Serverplatz, du benötigst Speicherplatz im Internet, auf dem du deine Webseite lagerst
  • Du brauchst eine Software, mit der du die Webseite betreibst
  • Du brauchst eine Software, um die Inhalte, die auf deiner Webseite gelagert sind, optisch ansprechend zu präsentieren, also Grafik, Layout und Gestaltung
  • Du brauchst eine Software, um deine Inhalte, die du als Kurs verkaufen willst, vor dem Zugriff und den Augen Unbefugter zu schützen, also sprich einen geschützten Bereich auf deiner eigenen Webseite
  • Und du brauchst eine Software, die Zahlungen deiner Kunden entgegennimmt, denn du willst nicht nur zu deinen Bürozeiten Geld kassieren, sondern eigentlich auch dem User, der nachts um 11:00 Uhr kaufbereit ist, die Möglichkeit geben, dass er deinen Kurs kaufen kann
  • Und last but not least brauchst du Software, die dann dem zahlenden Kunden den Zugang zu dem geschützten Bereich gewährt und das Ganze auch verwaltet

Mirko: Okay.

Christian: Es ist also eine ganze Menge Software, die da im Einsatz ist. Auch da gilt, was wir bereits in einer früheren Podcastepisode gesagt haben, es ist wichtig, einen vernünftigen Roten Faden zu befolgen.

Aber wenn man einen vernünftigen Roten Faden zur Umsetzung der eigenen Webseite hat, dann ist es eigentlich auch wieder nur Plug & Play und ein bisschen Geklicke, das heißt, mit einer Anleitung ist es dann sehr einfach. Das klingt jetzt in der technischen Aufzählung nur etwas kompliziert.

Mirko: Genau, jetzt klingt es ein bisschen nach Plug & Play, aber so einfach ist es nicht.

Christian: (Lacht) Wir müssen ehrlich sein, es ist nicht einfach, die Technik umzusetzen, deswegen stellt sie für so viele Menschen eine Hürde dar, auch darüber haben wir schon gesprochen. Aber mit durchschnittlichen technischen Kenntnissen und einer vernünftigen Anleitung ist sie definitiv lösbar.

Mirko: Absolut, insbesondere, wenn man die Betonung auf die vernünftige Anleitung legt, denn wenn man die hat, dann ist die Technik kein Hexenwerk, da hast du Recht. Gut, das habe ich verstanden, aber bei all den ganzen Sachen, die du gerade aufgezählt hast, geht es letztlich, wenn man so möchte, um die Umgebung, um die Infrastruktur für deinen Kurs. Richtig?

Christian: Ja genau, richtig.

Mirko: Und was mache ich dann, wenn ich die Infrastruktur habe? Was ist mit der Erstellung der eigentlichen Inhalte deines Kurses?

Christian: Du brauchst natürlich auf deiner Lernplattform auch noch die Materialien, die deine Studenten und Kursteilnehmer sehen können, hören können, abarbeiten und herunterladen können. Und da gibt es eben vier Dinge, die du dafür in der Regel zur Verfügung stellst.

Zum einen basiert vieles auf Texten, du brauchst also Textverarbeitungsprogramme, um deine Gedanken in vernünftig nachvollziehbare und überzeugende Texte zu verpacken.

Du wirst auch gelegentlich Grafiken zur Illustration zur Verfügung stellen wollen, das heißt, du brauchst eine Software, mit der du diese Grafiken schnell und einfach zur Verfügung stellen kannst. In vielen Fällen empfiehlt es sich auch, an der einen oder anderen Stelle Bilder und Fotos zur Auflockerung zu verwenden, du brauchst also Zugriff auf eine Bilddatenbank, deren Bilder du in deinen Kursen verwenden kannst.

Und du brauchst natürlich die gesamte Technik, um Audios zu produzieren. Da hilft es sehr, sich an einfach eingerichteten Podcaststudios im Heimbetrieb zu orientieren.

Und last but not least brauchst du, falls du es möchtest, die Fähigkeit, Videos zu produzieren. Und da unterscheiden wir einerseits die Screencasts, wo man Bildschirme anzeigt und im Hintergrund erläuternder Text gesprochen wird und andererseits Videos, in denen man das Gesicht des Kurserstellers im Video sieht und er eben vis-à-vis, gefühlt vis-à-vis, etwas erläutert.

Mirko: Okay, das habe ich soweit verstanden. Prima, dann hat unser Hörer also seine Inhalte erstellt, und wie macht er sie dann seinem Kunden zugänglich, weil das nämlich das Entscheidende am Ende des Tages ist?

Christian: Jetzt haben wir auf der einen Seite die Lernplattform, und auf der anderen Seite liegen auf unserer physischen Festplatte die Dokumente und Dateien, die wir unserem Kunden in dieser Lernplattform zur Verfügung stellen wollen.

Jetzt müssen wir diese physischen Dateien, die auf unserer Festplatte beziehungsweise bei unserem Podcasthörer auf der Festplatte liegen, noch in die eigene Webseite einbinden. Das heißt, wir müssen sie von unserer physischen, lokalen Festplatte in die Cloud verlagern.

Und es gibt spezielle Media-Dienstleister, Serverplatzanbieter, so genannte Hoster, die Videos, Audios, Texte und Grafiken für dich lagern.

Ich persönlich würde ganz besonders empfehlen, Videos nicht auf der eigenen Webseite zu lagern, weil die Dateien extrem groß sind, und wenn viele Kunden gleichzeitig an diesem Kurs arbeiten, kann es im besten Falle zu verzögertem Streaming, also zu Schwierigkeiten bei den Downloadgeschwindigkeiten kommen, und im schlimmsten Fall stürzt die gesamte Webseite ab.

Es bietet sich schon an, die Kursinhalte, wenn es nicht gerade Texte und Grafiken sind, also Audios und Videos, nicht auf der eigenen Webseite zu speichern, sondern dafür spezielle Hostingdienste in Anspruch zu nehmen.

Mirko: Klingt sinnvoll, insbesondere, wenn man dann natürlich auch irgendwann über eine gewisse Anzahl an Videos verfügt, dann wird das Ganze alleine von der Anzahl und der Dateigröße her schwierig zu händeln, was die Streaminggeschwindigkeit anbelangt.

Was kann unser Hörer machen, wenn er seine Kunden betreuen möchte, welche Möglichkeiten gibt es da? Denn nicht jeder unserer Hörer ist an einem hundertprozentigen Selbstlernkurs interessiert, zumal, wenn es sich vielleicht um den ersten Kurs handelt und er dann sich selbst noch als Kursersteller für die Betreuung mit einbringen möchte.

Christian: Das wäre einer der nächsten Schritte. Jetzt haben wir in den ersten drei Schritten unseren Kurs technisch umgesetzt, und er ist für unsere Kunden verfügbar.

Jetzt wollen unsere Kunden natürlich etwas von uns. Zum einen wollen wir als Anbieter mit unseren Kunden in Kontakt bleiben, nicht zuletzt deswegen, weil wir später noch ein anderes Angebot unterbreiten wollen, aber auch, weil unsere Kunden es verdient haben, dass sie gerade am Anfang mit zusätzlichen Informationen von uns unterstützt werden.

Dazu benötigt man eine E-Mail-Marketingsoftware, in der die Kunden nach dem Kauf als solche erfasst werden, also als Kunden erfasst werden und dann eben eine vorgefertigte E-Mail-Serie, eine E-Mail-Sequenz beziehungsweise einen Autoresponder bekommen.

Zum Zweiten benötigt man dann Software für die Interaktion. Das kann eine Software sein, wo man auf der eigenen Webseite im geschützten Bereich ein Forum betreibt. Man kann aber auch zum Beispiel auf Facebook zurückgreifen und dort eine Gruppe nur für seine Kursteilnehmer gründen, das ist im Moment sehr en vogue.

Man kann Software benutzen, mit der man Umfragen gestalten kann, so genannte Umfragetools, um die Meinung seiner Teilnehmer zu bestimmten Elementen abzufragen.

Man kann aber auch Software benutzen, mit der die Teilnehmer untereinander interagieren können, zum Beispiel wie eine digitale Pinnwand, die man im geschützten Bereich findet, wo man sich selbst vorstellen kann, wo man Fragen stellt oder Kleinigkeiten austauscht.

Die Liste der Software und die Möglichkeiten der Betreuung der Teilnehmer ist wie im echten Leben in einem echten Workshop oder Seminar ellenlang. Das hier, was ich aufgezählt habe, sind eigentlich die wesentlichen Faktoren.

Du kannst ein Forum betreiben, lieber Podcasthörer, entweder mit einer Forumssoftware oder mit einer Facebookgruppe, du kannst Umfragen machen aber auch den interaktiven Austausch zwischen den Teilnehmern oder mit dir selbst so organisieren, dass eine vernünftige Betreuung möglich ist.

Mirko: Klar, die Liste ist ellenlang, das hast du gesagt. Sie ist aber auch extrem stark von den persönlichen Präferenzen des jeweiligen Anbieters abhängig, inwieweit er hier in die Tiefe einsteigen möchte, was die Betreuung anbelangt. Okay, zu guter Letzt, auch hier sollte man das Thema “Sicherheit” nicht vernachlässigen. Oder wie siehst du das?

Christian: Das ist ganz entscheidend. Ich habe es bisher noch nicht genannt, weil es das komplizierteste, aber auch das am stiefmütterlichst behandelte Thema ist. Ich selbst habe es lange Zeit nicht so professionell genug betrachtet, wie ich es heute tue.

Last but not least bist du mit deinem Kurs, mit deinem digitalen Wissen im Internet, und das macht dich angreifbar. Nicht nur für professionelle Hacker, sondern sicherlich auch für den einen oder anderen, der kein Interesse daran hat, dir deine Kursgebühr oder deinen Kaufpreis zu bezahlen.

Also brauchst du Software zum Schutz deiner Lernplattform, die sie zum einen davor schützt, dass Fremde mutwillig in die Plattform eindringen können, zum anderen aber auch für den Fall der Fälle, dass etwas passiert, dass der Webserver beispielsweise abstürzt, auf dem deine Lernplattform liegt, dass tatsächlich doch mal jemand hat einbrechen können et cetera. Eine Software, die dann praktisch regelmäßig Backups macht, so dass du im Schadensfall schnell und innerhalb von wenigen Stunden wieder online bist.

Mirko: Puh, das war sicherlich mal wieder eine ganze Menge, zumal in einem Thema, das, wie gesagt, nicht jedem “von Natur aus” einfach so zugänglich ist. Lass mich trotzdem nochmal kurz daran erinnern, dass du, lieber Hörer, diesen Toolguide natürlich kostenlos herunterladen kannst, Christian hat es schon gesagt.

Wir halten ihn immer up to Date, du musst dir also nicht selbst die Arbeit und die Mühe machen, zu recherchieren, wo es in welchem Themenbereich vielleicht gerade wieder eine neue Entwicklung gibt. Du findest ihn unter www.deinonlinekurs.com/gratis. Vielleicht auch noch der Hinweis, dass wir immer dann, wenn es möglich war und es sich von der Qualität des Anbieters her auch aus unserer Sicht lohnt, auch geschaut haben, dass wir nicht nur die teuersten High End-Anbieter aufnehmen.

Es gibt auch Softwareanbieter, die gute Produkte anbieten, die man sogar kostenlos nutzen kann. Das ist sicherlich auch für denjenigen ein Aspekt, der gerade anfangen möchte, damit er sich nicht gleich in Fixkosten stürzt, zum Beispiel durch eine Mitgliedschaft oder einen hohen Einmalbetrag für irgendeine Software. Zumal man anfangs noch nicht weiß, ob man denjenigen Softwareanbieter, den man testet, auch längerfristig nutzen möchte.

Christian: Man kann sich ein Tool herauspicken, das einem in der jetzigen Situation seines Online-Business einfach passend erscheint, und das lässt sich relativ schnell auch wieder austauschen, wenn man über die Grenzen des Tools hinauswächst.

Mirko: Das ist doch eigentlich ein ganz gutes Schlusswort. Oder?

Christian: Danke dir, Mirko, trotzdem würde ich ganz gerne noch kurz bevor wir zum Schluss kommen zusammenfassen, was ich getan habe.

Ich habe dir, lieber Podcasthörer, fünf Bereiche nennen können, in denen Technik für dich relevant ist.

  • Zum einen ging es um die Umsetzung deiner Lernplattform im Internet und welche Möglichkeiten du dafür hast
  • Zweitens ging es um die konkreten Inhalte, die dein Teilnehmer dann konsumiert und welche Software du einsetzt, um diese zu erstellen
  • Drittens habe ich dir erzählt, wie man dann die physischen Inhalte, die auf deiner Festplatte liegen, auf diese Lernplattform bringt, so dass sie ein Kunde rund um die Uhr, weltweit verstreut, nur mit einem Internetanschluss ausgestattet auch abrufen kann
  • Viertens haben wir darüber gesprochen, wie du deine Kursteilnehmer betreuen kannst, wenn du das möchtest, über den eigentlichen Charakter eines Onlinekurses hinausgehend betreuen möchtest
  • Und fünftens ging es um das Thema Sicherheit. Ich denke, das war ein kurzer Abriss all der Dinge, die du bedenken musst, wenn du an dem Punkt stehst, deinen Kurs auch tatsächlich ins Internet zu bringen.

Mirko: Genau.

Christian: Wenn dir unser Podcast generell gefällt, dann freuen wir uns sehr über Rating und Reviews oder auch über ein Feedback per E-Mail an uns, wie wir uns machen, was dir gut gefällt, was dir nicht so gut gefällt, damit wir uns ständig verbessern können.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und sage schon mal tschüss.

Mirko: Von meiner Seite auch ganz kurz noch den Dank an dich, dass du heute in der Folge wieder bei uns warst. Danke an dich, Christian, für die nette Zusammenfassung am Ende, und wie gesagt empfehlen wir, den kostenlosen Toolguide unter www.deinonlinekurs.com/gratis herunterzuladen. In diesem Sinne, eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal, und tschüss!